Lisa Larsson Sopran

Saison 2011 | 2012. Letzte Aktualisierung: Juli 2011.

Die aus Schweden stammende Lisa Larsson begann ihre Karriere als Flötistin, bevor sie in Basel Gesang studierte. Ihr erstes Engagement erhielt sie am Opernhaus Zürich, wo sie unter Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst und weiteren Dirigenten auftrat. Nach ihrem Debüt an der Mailänder Scala unter Riccardo Muti folgten rasch internationale Engagements vor allem in Mozart-Partien wie Susanna, Pamina, Zaide, Zerlina, Servilia, Ilia, Fortuna und Ismene. Zu ihren weiteren Partien gehören Marzelline, Anne Trulove, Ännchen, Eurydice, Adele, Adina, Oscar, Xenia, Tytania, Polissena und Morgana.

Lisa Larsson gastierte unter anderem an der Bayerischen Staatsoper, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro La Fenice, dem Königlichen Dänischen Opernhaus, der Opéra de Monte Carlo, der Oper Leipzig, dem Grand Théâtre de Genève, dem Königlichen Schwedischen Opernhaus, dem Opernhaus Zürich und dem Theater Basel und sang unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Adam Fischer, Daniel Harding, Ivor Bolton, Massimo Zanetti und vielen anderen. Ausserdem war sie zu Gast bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, dem Glyndebourne Festival, dem Festival d'Aix-en-Provence und anderen.

Als international vielgefragte Konzertsängerin hat Lisa Larsson mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Sir Colin Davis, Daniel Harding, Adam Fischer, Mikhail Pletnev, David Zinman, Antonello Manacorda, Lawrence Renes, Massimo Zanetti, Louis Langrée, Douglas Boyd, Vassily Sinaisky und Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, der Camerata Salzburg, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Danish National Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, der New Japan Philharmonic und vielen anderen gearbeitet.

Im Bereich der Barockmusik ist Lisa Larsson mit vielen der führenden Dirigenten und deren Ensembles aufgetreten, darunter Ton Koopman, Sir John Eliot Gardiner, Frans Brüggen, Andrea Marcon, Emmanuelle Haïm, Nicholas McGegan, Paul Goodwin, Martin Haselböck, Gottfried von der Goltz, Trevor Pinnock, Jan Willem de Vriend und David Stern.

In der Spielzeit 2011|12 ist sie erneut zu Gast beim Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Edo de Waart, diesmal in Beethovens 9. Sinfonie, die sie ebenfalls mit dem Orquesta Sinfonica de Galicia unter Victor Pablo Perez sowie dem Musikkollegium Winterthur unter Douglas Boyd singen wird. Mit diesem wird sie ausserdem Strauss’ ›Vier letzten Lieder‹ für eine CD-Produktion einspielen und im Théâtre des Champs-Elysées in Paris mit Werken von George Benjamin und Mozart zu hören sein. Bachs ›Johannespassion‹ steht auf dem Programm einer Europa-Tournee unter Frans Brüggen und dessen Orchestra of the 18th Century. Gemeinsam mit Jan Willem de Vriend und dem Combattimento Consort Amsterdam wird sie in verschiedenen holländischen Städten in Haydns ›Arianna a Naxos‹ und der ›Scena di Berenice‹ zu erleben sein. Im Amsterdamer Concertgebouw sind Auftritte in Berlioz’ ›Herminie‹ unter Antonello Manacorda und in Pergolesis ›Stabat mater‹ gemeinsam mit Nathalie Stutzmann und deren Ensemble ORFEO 55 geplant. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit Ton Koopman setzt sie mit Aufführungen des ›Weihnachtsoratoriums‹ in Lyon fort. Das Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo hat sie zu einer Aufführung von Mozarts ›Krönungsmesse‹ im Vatikan eingeladen. In Schweden wird sie sowohl mit ihr gewidmeten Orchesterliedern ihres Landsmannes Rolf Martinsson wie auch auf einer Tournee mit dem Kammerorchester Musica Vitae unter der Leitung von Nathalie Stutzmann zu hören sein.

Zur Diskographie der Sängerin zählen Mozarts ›Don Giovanni‹ unter Daniel Harding, ›Mitridate‹ unter Adam Fischer, ›Il sogno di Scipione‹ unter Gottfried von der Goltz, Händels ›Jephta‹ unter David Stern, Bach-Kantaten unter Sir John Eliot Gardiner, das Weihnachts- und Osteroratorium, das Magnificat sowie zahlreiche Kantaten von Bach unter Ton Koopmann. Zuletzt erschien die Sinfonie Nr. 8 von Gustav Mahler mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter David Zinman, in der sie als Mater gloriosa zu hören ist.